Fermentierte Lebensmittel und Getränke sind gerade überall, aber die Wertschätzung für Fermentation ist nichts Neues. Lange bevor es ein Trend war, galten fermentierte Getränke als etwas Besonderes.
Ein Getränk mit umstrittenem Ursprung
Woher Kombucha tatsächlich stammt, ist bis heute umstritten – China, Japan, Korea oder Russland. Auffällig ist, dass dieser fermentierte Tee in all diesen Kulturen hoch geschätzt wurde. So wie wir uns über die Jahrhunderte verändert haben, hat sich auch die Fermentation verändert – oder vielmehr unser Verständnis davon.
Das Darmmikrobiom
Unser Verdauungssystem beherbergt bis zu 100 Billionen Mikroorganismen – ein ganzes Ökosystem, das die Wissenschaft noch erforscht. Der Darm wird manchmal unser „zweites Gehirn" genannt. Die Forschung zum Mikrobiom ist derzeit sehr aktiv, und vieles davon ist noch offen.
Was steckt eigentlich im Kombucha
Kombucha entsteht durch die Fermentation von grünem oder schwarzem Tee – oder beidem. Dabei bilden sich Säuren und lebende Kulturen, und genau deshalb ist unserer unpasteurisiert. So brauen wir – das ist kein Versprechen darüber, was das Getränk für dich tun wird.
Ehrlich bleiben
So gern wir es anders sagen würden: Es gibt keine belastbaren wissenschaftlichen Belege dafür, dass Kombucha Krankheiten heilt. Was wir sagen können, ist, dass es ein lebendiges, fermentiertes Getränk ist, das gut schmeckt und gut in eine abwechslungsreiche Ernährung passt. Den Rest überlassen wir der Forschung – und deinem eigenen Gaumen.

